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PaperColor M5Paper Color: Entwicklerplatine mit Display
Ein neues System auf Basis eines E-Ink-Displays unterstützt auch die drahtlose Anbindung an ein Netzwerk und dürfte sich etwa zur Realisierung eines eigenen Smart Home-Displays eignen. Dabei ist der M5 Paper Color auch mit einem Mikrofon ausgestattet.
M5Stack bietet mit dem M5Paper Color ESP32S3 Dev Kit ein neues Display an, wobei dieses faktisch auch als Entwicklerplatine mit einem integrierten Display beschrieben werden kann. Konkret kommt ein vier Zoll großes E Ink-Display zum Einsatz, damit ist das Display kleiner als bei den meisten E-Readern. Das E Ink Spectra bietet dabei eine Auflösung von 400 x 600 Pixeln und unterstützt die Darstellung von farbigen Inhalten. Es gelten die üblichen Vor- und Nachteile von Displays auf Basis von elektrischer Tinte, so benötigen solche wenig Energie und lassen sich auch ohne starke Hintergrundbeleuchtung bei höherer Helligkeit in der Umgebung gut ablesen, sind aber nicht besonders reaktionsschnell. Damit eignen sich solche Displays etwa besonders gut für die Anzeige, wenn sich der Inhalt nicht im Millisekunden-Takt ändert.
Das System basiert auf einem ESP32-S3R8-Rechenchip mit zwei Xtensa LX7-Rechenkernen und einer Taktfrequenz von bis zu 240 MHz. Der Flash-Speicher ist 16 MByte groß, der PSRAM 8 Megabyte. Eine microSD-Karte ist nutzbar und mehr oder weniger erforderlich, wenn beispielsweise Fotos angezeigt werden sollen. Die WiFi-Verbindung wird nur im 2,4-GHz-Band unterstützt, diese drahtlose Art der Datenübertragung ermöglicht aber beispielsweise die Nutzung als Smart Home-Display. Gleichwohl müssen sich Nutzer dann mehr oder weniger selbst um die Entwicklung kümmern. Dank eines Akkus mit einer Kapazität von 1.250 mAh kann das Display auch unabhängig von einer dauerhaften Stromzufuhr genutzt werden. Erhältlich ist das M5Paper Color ESP32S3 Dev Kit direkt beim Hersteller für einen Preis von 75 Dollar.
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Lautsprecher und Mikrofon sind ebenso vorhanden wie Tasten
Silvio Werner – Senior Tech Writer – 17275 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom’s Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
